#WMDEDGT – Juli 2016

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Diese Frage stellt Frau Brüllen jeden 5. des Monats. Lange war es hier sehr ruhig. Ganz ehrlich, ich komme einfach zu nix mehr. Der Bauch wird größer, das Kind will nachmittags beschäftigt werden, der Mann ist nicht da und ach ja, arbeiten tu ich ja auch noch.

Heute aber mal ein ganz klassisches Tagebuchbloggen. Es fing mit einer blöden Nacht an. Das Kind wurde um 2 Uhr wach, wollte Wasser. Kein Wunder bei der Hitze. Doch dann wollte es nicht wieder einschlafen. Mutti mit der Megaplautze sollte mit ins Bett. Na gut! Als das Kind wieder eingeschlafen war dann also die Aktion ‚Aus dem höheren Bett mit Kinderrausfallschutz wieder rausklettern‘, das Ganze bitte geräuschlos und elegant. Denn nein, ich kann nicht lange mit dem Kind in einem Bett, und schon gar nicht auf 90cm, liegen. Danach ab aufs Sofa, das Wohnzimmer ist im Sommer mit geöffneter Balkontür der kühlste Ort nachts.

Aufstehen um 7 Uhr, nachdem das Kind um 6.30 Uhr zu mir kam, sich mit aufs Sofa legte, sich umdrehte und nochmals zu schnarchen anfing. Frühmorgens geht es bei uns eigentlich nicht hektisch zu. Ich stehe viel früher auf, um in Ruhe meinen Kaffee trinken zu können. Das Kind schnurpst sein Frühstück vor sich hin, ganz unpädagogisch mit etwas Trickfilmunterhaltung. Doch während dieser Zeit kann ich mich fertig machen. Danach ging es in die Kita. Schön, dass das Tochterkind immer sehr fröhlich eintritt und oft sogar vergisst, sich zu verabschieden. Das ist ein gutes Gefühl. Man liest ja manche Horrorgeschichten über die sogenannte Fremdbetreuung.

Wieder zu Hause muss ich mich an den Computer setzen. Arbeit steht an. Nach 2 Stunden sind meine Füße dank Hitze und Schwangerschaft so angeschwollen, dass ich mich entscheide, erst einmal kurz in die Apotheke zu gehen. Meine Eisentabletten sind alle und die Werte nach wie vor im Keller. Darf ich also nicht vernachlässigen. Danach geht es weiter im Programm. Ich will schnell fertig werden, denn nachmittags habe ich keine Zeit.

Mittags habe ich keine große Lust, irgendetwas zu kochen. Mit der Schwangerschaftsdiabetes ist das Angebot auch etwas eingeschränkt. Also Ei mit viel Gemüse. Gut, dass der Schwiegervater so viel anbaut. Die Zucchini schmecken einfach fantastisch aus seinem Garten.

Mahlzeit

Mahlzeit

Danach lege ich mich kurz hin, mal sehen, ob die Füße heute noch einmal Normalgröße aufzeigen.

Nach einem kleinen Snack muss ich in die Kita zum Treffen. Am Freitag hat das Kind die Abschlussparty, das ist hier eine große Sache. Ab September wird sie in die Vorschule gehen. Sowohl die Kinder haben Tänze einstudiert und tragen passende Kleidung, als auch die Mütter. Heute ist Probentag für die Mamis. Opa holt also das Kind ab und ich schleiche mich in die Kita, damit das Kind mich nicht sieht. Es ist keine aufwendiger Tanz, den wir da vorbereiten, doch mit dicken Babybauch auch nicht der einfachste.

Nach der Probe fahre ich also auch zu den Schwiegereltern. Das Kind finde ich sehr glücklich vor, die Schwägerin ist mit ihren beiden Töchtern ebenfalls da und gemeinsam schmeißen wir uns alle in den kleinen Pool. Herrlich! Die Mädels spielen den ganzen Nachmittag zusammen, mal als Cousinenplüsch anzusehen, mal mit Streitereien, aber da kann sich das Kind jetzt eh mal langsam dran gewöhnen. Dann gibt es noch für alle ein gemeinsames Abendessen und ab geht es, viel zu spät, nach Hause. Die Tochter ist ja eher frühere Zeiten gewohnt, wie essen normalerweise gegen 20 Uhr und 21 Uhr geht es ins Bett. Heute ist es wieder spät geworden. Das heißt, sie ist überdreht, übermüdet und schwer zur Ruhe zu bekommen. Klar, grad heute muss ich noch ein paar Sachen erledigen, sobald sie eingeschlafen ist. Wie das hier zum Beispiel eintippen. Aber es liegt auch noch Arbeit auf dem Tisch.

Doch jetzt schläft sie und so geht’s jetzt weiter im Programm. Wer mehr Beiträge zu diesem Theme lesen will, der sollte unbedingt bei Frau Brüllen vorbeischauen, dort werden alle gesammelt. Viel Spaß!

dicker Bauch an kühlem Wasser

dicker Bauch an kühlem Wasser